Wegen Ausstellungsvorbereitungen ist das Museum bis zum 9. August geschlossen.

Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation.

Fotografien von Inge Werth

9. August – 14. Oktober 2018
Die Ausstellung zum Museumsuferfest
»Nix wie raus« – 3-tägiges Kinderprogramm

Besucherinfos

MUSEUM GIERSCH
der GOETHE-UNIVERSITÄT

Schaumainkai 83 (Museumsufer)
60596 Frankfurt am Main
Soziale Netzwerke:
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Aktuelle Ausstellung

Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation.
Fotografien von Inge Werth

9. August – 14. Oktober 2018

Kommende Ausstellung

Faszination der Dinge. Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie

29. November 2018 – 24. Februar 2019

Kommende Ausstellung

Faszination der Dinge. Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie

29. November 2018 – 24. Februar 2019

Bisherige Ausstellungen

Freiraum der Kunst

18. März – 8. Juli 2018
»Freiraum der Kunst. Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968«

Die vom Allgemeinen Studentenausschuss betriebene Studiogalerie veranstaltete von 1964 bis 1968 im Studentenhaus auf dem Campus Bockenheim Ausstellungen, Happenings und Fluxus-Konzerte mit namhaften KünstlerInnen der nationalen und internationalen Avantgarde. Diese Aktivitäten verstanden sich als studentischer Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft und dokumentieren die kulturelle Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre. Als Höhepunkt der Studiogalerie gilt die 1967 von Peter Roehr und Paul Maenz kuratierte Ausstellung »Serielle Formationen«. Diese brachte erstmals Vertreter der amerikanischen Minimal Art mit europäischen Positionen zusammen und kann nun dank der Kooperation mit der Daimler Art Collection nachgezeichnet werden. Die Ausstellung zur Studiogalerie versteht sich als kunsthistorischer Beitrag zum Projekt »50 Jahre 68« der Goethe-Universität.

Konzept

Das Museum Giersch der Goethe-Universität versteht sich als »Fenster der Universität« zur Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main. Das Museum widmet sich seit vielen Jahren erfolgreich der Erforschung und Vermittlung regionaler Kunst – ein Alleinstellungsmerkmal im Kontext der reichen Frankfurter Museumslandschaft.


Dieses Profil soll erhalten bleiben und dabei eine Facette stärkeres Gewicht bekommen: Das Museum als Schauplatz von Ausstellungsprojekten, in denen bedeutsame Aspekte des wissenschaftlich-intellektuellen Lebens der Goethe-Universität exponiert werden. Dabei geht es darum, originelle, sich für Ausstellungen eignende Themen und Exponate aus Lehre und Forschung einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.


Dabei soll in konzeptionell und kuratorisch enger Zusammenarbeit von Fachleuten des Museums und der Stiftungsuniversität mit ihren Fachbereichen und Studierenden die Entwicklung neuer, experimenteller Darstellungsformen vorangetrieben werden, um so vor allem Themen der Kunst- und Kulturwissenschaften sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften einem breiten, interessierten Publikum zu präsentieren.


Für das Museum Giersch der Goethe-Universität bietet dies eine Chance, sich auf einem innovativen und zukunftsweisenden Sektor im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Museum zu profilieren. Für eine solche Entwicklung bestehen gerade in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet beste Voraussetzungen: Ein offenes intellektuelles Klima, große Experimentierfreude, die Bereitschaft zur Kooperation über Disziplingrenzen hinweg, eine hohe Affinität zur Institution Museum und nicht zuletzt eine Forschung von hoher gesellschaftlicher Relevanz.


Publikationen

Freiraum der Kunst - Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968

Katalog zur Ausstellung
»Freiraum der Kunst - Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968«

Herausgeber:
Dr. Manfred Großkinsky im Auftrag des Museum Giersch der Goethe-Universität, Frankfurt a. M.
Verlag: Michael Imhof Verlag, Petersberg.
Hardcover, 304 Seiten, ca. 220 Abbildungen
Lieferbar ab 18.3.2018

ISBN 978-3-7319-0642-1

29,00 EUR
zzgl. Porto- und Versandkosten.
Auslandsbestellungen nur gegen Vorauskasse.
Plus postage and shipping costs.
Foreign orders only with cash before delivery.

IN DEN WARENKORB

Aktuelle Veranstaltungen

Öffentliche Führung (Mittwochs)

Mittwoch 10. Oktober17:30 – 18:30 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« (noch bis 14. Oktober 2018).
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Öffentliche Führung (Sonntags)

Sonntag 14. Oktober15:00 – 16:00 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« (noch bis 14. Oktober 2018).
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Kinderprogramm

Kinderprogramm für Kitas und Schulklassen

Bunte Plakate malen (Ausstellungsbesuch und Workshop)

Wir tauchen in die Jahre um 1968 ein, schauen uns Fotos an und hören Musik aus dieser sehr unruhigen Zeit, als viele junge Menschen die Welt verbessern wollten. Anschließend überlegen wir gemeinsam, was für Euch Kinder heute besonders wichtig ist und wofür Ihr Euch einsetzen möchtet. Im Workshop entwirft jeder mit viel Farbe sein eigenes buntes Plakat!

Dauer: 2 Stunden; Kosten pro Kind: 4,- €; Termine nach Vereinbarung, auch als Ferienprogramm buchbar.



Programm für Gruppen und Schulklassen der Sekundarstufe I + II

Plakate für eine bessere Welt gestalten! (Ausstellungsbesuch und Workshop)

Studentenproteste, Antikriegsdemonstrationen, Häuserbesetzungen – zunächst erhalten die Schüler einen Überblick über die Ausstellung und die historische Situation der Zeit um 1968. Anschließend geht es um unsere Gegenwart: Was sind die Themen, die junge Menschen heute bewegen und zum Protest herausfordern? Die Schüler gestalten Plakate mit ihren eigenen Ideen für eine bessere Zukunft!

Dauer: 2 Stunden; Kosten pro Kind: 4,- €; Termine nach Vereinbarung.

Die Familienführung durch die Kabinettausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« zeigt Schauplätze gesellschaftlicher Aufbrüche.

Offenes Angebot (ohne Anmeldung). Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.

Kindergeburtstage im Museum Giersch der Goethe-Universität
Zu unseren aktuellen Sonderausstellungen bieten wir ein Programm aus Führung und Workshop an. Nach einem kurzen Ausstellungsrundgang fertigen die Kinder in Kreativwerkstätten mit unterschiedlichen Mal- und Zeichenmitteln eigene Kunstwerke und präsentieren diese anschließend in kleinen Ausstellungen.

Das Programm übernimmt eine unserer Kunstpädagoginnen. Bei Bedarf können sie den Ablauf gerne vorher mit ihr durchsprechen. Neben dem ca. 2,5 stündigen Workshop bleibt zu Beginn oder mittendrin auch Zeit für Geschenke auspacken und Kuchen essen.

Unsere allgemeinen Buchungsbedingungen lauten wie folgt:
Für den Kindergeburtstag ist ein Honorar von 120 Euro zu entrichten (Pauschale für 10 Kinder). Ab 11 und bis maximal 15 Kindern kostet jedes Kind 12,00 Euro extra. In den Kosten enthalten sind alle Eintritte (für die Kinder und Begleitpersonen), Führungs- und Workshopgebühren und Material für den Workshop. Mitzubringen müssten sie Verpflegung und Geschirr. Gerne können sie vorab den Raum dekorieren.

Weitere Informationen und Anmeldung per E-mail an info@museum-giersch.de oder Tel: 069-13821010.

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Veranstaltungsarchiv

Museumsuferfest 2018

24. August – 26. August, 10:00 – 20:00 Uhr

Freitag, 24. August
10–17 Uhr Ausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«
15 Uhr Eröffnung der Antiquariatsmeile
16–19 Uhr Infostand der Goethe-Uni

Samstag, 25. August
10–22 Uhr Ausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«
10–20 Uhr Infostand der Goethe-Uni mit Kinderschminken (12–18 Uhr)
12–22 Uhr Black&White-Food von Tristan Catering, Frankfurt
15–20 Uhr Fotobox vor dem Museum

Sonntag, 26. August
10–20 Uhr Ausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«
10–20 Uhr Infostand der Goethe-Uni mit Kinderschminken (12–18 Uhr)
12–20 Uhr Black&White-Food von Tristan Catering, Frankfurt

Kuratorenführungen durch die Ausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«:
Samstag, 25. August: 15 Uhr
Sonntag, 26. August: 11 Uhr

Vor dem Museum können Bücherliebhaber auf der 13. Antiquariatsmeile am Freitag ab 15 Uhr, Samstag und Sonntag während der Öffnungszeiten des Museums wieder ausgiebig in facettenreichen Angeboten diverser Antiquariate stöbern.

Öffentliche Führung (Mittwochs)

Mittwoch 15. August und Mittwoch 12. September,
jeweils 17:30 – 18:30 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« (noch bis 14. Oktober 2018).
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Öffentliche Führung (Sonntags)

Sonntag 12. August und Sonntag 16. September,
jeweils 15:00 – 16:00 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« (noch bis 14. Oktober 2018).
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Eröffnung der Ausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«

Donnerstag 9. August, 18:30 – 20:30 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 9. August 2018, um 18.30 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität (Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main) statt.

Begrüßung: Dr. Manfred Großkinsky, Leiter Museum Giersch der Goethe-Universität
Einführung: PD Dr. Viola Hildebrand-Schat, Kunstgeschichtliches Institut der Goethe-Universität
Ein Empfang schließt sich an die Vernissage an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Zu- oder Absagen bitte bis spätestens 3.8.2018 per E-Mail an info@museum-giersch.de

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.

EINLADUNG ANSEHEN

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Ausblick in die 1970er, Carte blanche, Überraschungsgast

Donnerstag 12. Juli, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

FLYER ANSEHEN

Eintritt frei

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Stimme/Ensemble. Neue Konfigurationen der Ensemblemusik bei Mauricio Kagel, György Ligeti, Helmut Lachenmann und anderen

Donnerstag 5. Juli, 18:00 – 19:30 Uhr
Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

FLYER ANSEHEN

Eintritt frei

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Experiment. Medienintegrative Kompositionen von John Cage, Alvin Lucier, Karlheinz Stockhausen und anderen

Donnerstag 28. Juni, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

Alvin Lucier, Music for solo performer (1965), Karlheinz Stockhausen, Mikrophonie (1966)
FLYER ANSEHEN
Eintritt frei

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Aufbruch Orchester. Neue Möglichkeiten der Orchesterkomposition

Donnerstag 21. Juni, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

B. A. Zimmermann, Photopsosis für Großes Orchester (1968), György Ligeti, Lontano für großes Orchester (1967) und Iannis Xenakis, Terretektorh für 88 Musiker im Publikum verteilt (1966)
FLYER ANSEHEN
Eintritt frei

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Fluxus. Bemerkungen zu den »Event Scores« des Fluxus

Donnerstag 7. Juni, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

FLYER ANSEHEN
Eintritt frei

Satourday-Familienführungen: Materialvielfalt extrem

Samstag 26. Mai, 11:00 – 12:00 Uhr

Federn, Eisen, Plastik: alle diese Materialien können in der Familienführung durch die Ausstellung »Freiraum der Kunst – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968« entdeckt werden.

Kostenfrei, ohne Anmeldung.

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Meditative Musik. Karlheinz Stockhausen, Intuitive Musik und andere

Donnerstag 24. Mai, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

Karlheinz Stockhausen, Aus den Sieben Tagen für variable Besetzung (1968), Stimmung für sechs Vokalisten und sechs Mikrophone (1968)
FLYER ANSEHEN
Eintritt frei

Vortrag »Freiraum / Frauraum? – Positionen von Künstlerinnen in den 1960er Jahren«

Dienstag 22. Mai, 19:00 – 20:30 Uhr

Julia Maria Krings M. A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Die aktuelle Ausstellung »Freiraum der Kunst – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968« (noch bis 8. Juli 2018) im Museum Giersch der Goethe-Universität bietet den Anlass, über Positionen von deutschen Künstlerinnen der 1960er-Jahre nachzudenken. Abseits von einem rein feministischen Ansatz stellt Julia Maria Krings M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn, in ihrem Vortrag am Dienstag, 22.05.2018, um 19 Uhr, im Museum Giersch der Goethe-Universität, werkbezogene Fragen nach politischen, sozialen und historischen Rahmenbedingungen. Welche Rolle spielten gesellschaftliche Umbrüche in den Arbeiten von Künstlerinnen und existierten rezeptionsbedingte Bedeutungsverlagerungen im internationalen Kontext? In einem kursorischen Überblick diskutiert sie diese zusammen mit weiteren Fragen und stellt verschiedene Werke von Künstlerinnen vor.


Kurzbiographie Julia Krings M.A.
Studium der Kunstgeschichte, Romanischen Philologie (Spanisch), Christlichen Archäologie und Anglistik an den Universitäten in Mainz, Wien und Bonn – Studienschwerpunkte: Provenienzforschung bzw. Kunsthistoriographie (Schwerpunkt Nationalsozialismus) / Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Dissertationsprojekt zum Thema »Outside[r] Art? Zur Diskursfähigkeit von Kunst«. Selbstständige kuratorische Arbeit, Vorträge und Publikationen mit der 2006 gegründeten Agentur »Kunstagenten« gemeinsam mit Petra Oepen, 2016 Gründung einer Werkstatt für studentische Kultur- Projekte  (K186-Kulturgewerke Bonn) gemeinsam mit Michael Stockhausen.
Seit 2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Kustodin) und Dozentin für moderne und zeitgenössische Kunst am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn.
Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba

Ohne Anmeldung, Eintritt 4 Euro an der Abendkasse

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Repetitive Musik. Die Minimal-Musiker der ersten Stunde: Steve Reich, Terry Riley und La Monte Young

Donnerstag 17. Mai, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

Steve Reich, It’s gonna rain for Tape (1965), Piano Phase (1967)
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Eintritt frei

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

Sonntag 13. Mai, 10:00 – 18:00 Uhr

Anlässlich des internationalen Museumstages erhalten Besucher des MUSEUM GIERSCH der GOETHE-UNIVERSITÄT freien Eintritt und eine kleine Überraschung.

 

Öffentliche Führung 15 Uhr.

Ohne Aufpreis, keine Anmeldung erforderlich.

Nacht der Museen 2018: 50 Jahre 68: Happenings, Jazz und Minirock

5. Mai –  6. Mai, 19:00 – 02:00 Uhr

Die Ausstellung »Freiraum der Kunst – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968« zeichnet die Geschichte der von der Frankfurter Studentenschaft betriebenen Studiogalerie nach. Diese veranstaltete Ausstellungen, Happenings und Fluxus-Konzerte. Den Jazz feiert das generationenübergreifende, von Sascha Wild zusammengestellte Ensemble »Frankfurt Urban Jazz Collective«. Minirock, Jeans und Hippie-Stil: Die Modenschau des Retro-Fashion-Shops „Peggy Sue Frankfurt“ zeigt einen Querschnitt der Mode der 60er Jahre. Für das leibliche Wohl sorgt die Kurhausgastronomie Wiesbaden/KÄFER´s.

• 20–20.30 Uhr; 21–21.30 Uhr; 22–22.30 Uhr; 23–23:30 Uhr; 0.00–0.30 Uhr: Führungen durch die Ausstellung „Freiraum der Kunst – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968 (Treffpunkt: Museumskasse)

• LIVE-Musik mit dem »Frankfurt Urban Jazz Collective«:

  • 19.15–19.45 Uhr: »grow your own« mit dem Frankfurter Schüler-Jazzensemble (Schüler aus dem Projekt »Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!«, das die Stiftung Polytechnische Gesellschaft 2011 ins Leben gerufen hat, spielen unter der künstlerischen Leitung von Peter Klohmann groovig-beseelten Jazz)
  • 20.00–20.30 Uhr und 20.45–21.15 Uhr: »seeds ahead« - songs & stories Schüler treffen Profis (Jazz und Pop-Songs in einer gemischten Besetzung aus Nachwuchs- und Profimusikern, die sich zu einer musikalischen Geschichten-Reise treffen. Neue Wege, alte Kamellen und Entdeckungen, abseits des Alltags)
  • 22.15–22.45 Uhr, 23–23.30 Uhr, 23.45–00.15 Uhr: Subsoundz Spoken Words Elektro-Jazz trifft Poesie feat. Claudio Vilardo (Sprecher) (Vier Jazzmusiker und ein Schauspieler präsentieren ein anregendes Format zwischen Soundtrack, Jazz, Clubmusik und Lesung. Dabei treffen Texte von Goethe, Heine und Shakespeare auf Elektrobeats und lyrische Improvisationen)
  • 00.30–01.00 Uhr: »sounding out«, live-sound-lounge (Samples, Loops und atmosphärische Klänge leiten über in die Nacht - live gespielt und in Echtzeit produziert)


• 21.30–22 Uhr: Modenschau mit Mode im Stil der 1960er Jahre. Präsentiert von Peggy Sue Frankfurt

• 19–1.30 Uhr: Kulinarische Spezialitäten von KÄFER´s aus der Kurhausgastronomie Wiesbaden

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Politische Positionen. Vielfalt der künstlerischen Ansätze

Donnerstag 3. Mai, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

Luigi Nono, La Fabricca Illuminata für Sopran und Tonband (1964),
Live-Darbietung und Gespräch mit der Sopranistin Carola Schlüter
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Eintritt frei

Satourday-Familienführungen: Sehreize

Samstag 28. April, 11:00 – 12:00 Uhr

Reine Farben, viel Weiß und Kunst, die den Betrachter miteinbezieht: Eine Familienführung durch die Ausstellung »Freiraum der Kunst – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968«.

Kostenfrei, ohne Anmeldung.

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Multimedia. Amerikanische und Europäische Ansätze, John Cage, Nam June Paik, Iannis Xenakis und andere

Donnerstag 26. April, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

John Cage, HPSCD (1969), Iannis Xenakis, Polytope de Montreal (1967)
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Eintritt frei

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Klang als Klang. Morton Feldmans neuer Umgang mit der instrumentalen Farbe und die Beziehung zur Bildenden Kunst

Donnerstag 19. April, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

Piano Piece (to Philip Guston), De Kooning für Horn Schlagzeug, Klavier (auch Celesta), Violine und Violoncello (1963)
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Eintritt frei

Vortrag »seriell, industriell, demokratisch – Die Frankfurter Künstler-Gruppe X (1966–1969) im Spannungsfeld von Kunst, Konsum und Politik«

Dienstag 17. April, 19:00 – 20:30 Uhr

Dr. Frederik Schikowski, Freier Kunsthistoriker, Berlin

Das aus Jürgen Wegener, Peter Thoms und Wolfgang Lukowski bestehende Künstlerkollektiv strebte danach, mit gestalterischen und konzeptionellen Innovationen die Kunst der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre zu erneuern. Hierzu zählten unter anderem die Einbindung des Betrachters als Mitgestalter oder die unlimitierte Herstellung der Kunstobjekte in Serie. Mit ihrem Schaffen berührte die Gruppe X dabei nicht nur künstlerische, sondern auch gesellschaftspolitische Fragestellungen. Der Vortrag wird die Kunst dieser Gruppierung genauer vorstellen und sie in den künstlerischen und gesellschaftspolitischen Kontext ihrer Zeit verorten.

Frederik Schikowski, geboren 1975 in Paris, Studium der Kunstgeschichte und Vergleichenden Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, Promotion: Spielobjekte: Partizipationskunst mittels variabler Elemente (2012), Kurator von Ausstellungen zum künstlerischen Spielobjekt im Museum Tinguely (Basel 2014), SCHUNCK* (Heerlen, NL, 2016), Landesgalerie Linz (2017), Kulturspeicher Würzburg (2018). Lebt und arbeitet in Berlin und Basel.
 

Ohne Anmeldung, Eintritt 4 Euro an der Abendkasse

Die Kunst des Klebens: Collagen aus buntem Papier (Ausstellungsbesuch und Workshop)

15. April, 27. Mai und 17. Juni,
jeweils 15:00 – 16:30 Uhr

Für Kinder von 5 bis 10 Jahren.
Wir betrachten in der Ausstellung gemeinsam serielle Arbeiten aus den 1960er Jahren und kleben sowie schneiden anschließend aus bunten Papieren und Zeitungsausschnitten Collagen ganz nach Lust und Laune.

6,00 EUR pro Kind (inkl. Material), ohne Anmeldung.

ÖFFENTLICHE VORLESUNG »Die Befreiung des Klangs«. Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968:
Offene Form. Rolf Riehm im Gespräch über die Anfänge seines Komponierens in den 1960er Jahren

Donnerstag 12. April, 18:00 – 19:30 Uhr

Prof. Dr. Marion Saxer, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Zeitgenössische Musik und Klangkunst

Rolf Riehm, Ungebräuchliches für Oboe solo (1964) in der Live-Interpretation von Christian Hommel
FLYER ANSEHEN

Eintritt frei

Eröffnung der Ausstellung »Freiraum der Kunst – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968«

Sonntag 18. März, 11:00 – 13:00 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung »Freiraum der Kunst –Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968«.

Die Eröffnung findet am Sonntag, den 18. März 2018, um 11 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität (Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main) statt.

Begrüßung
Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität
 

Einführung
Dr. Manfred Großkinsky, Leiter Museum Giersch der Goethe-Universität

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Zu- oder Absagen bitte bis spätestens 14.03.2018 per E-Mail an info@museum-giersch.de

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG ANSEHEN

Letzte Öffentliche Führung zur Ausstellung

Sonntag 11. Februar, 16:00 – 17:00 Uhr

Kosten: 3 Euro (zzgl. zum Eintritt).

Vortrag »Jula Isenburger-Elenbogen und das Exil der Tanzszene«

Donnerstag 8. Februar, 19:00 – 20:30 Uhr

Dr. Laure Guilbert, Tanzdramaturgin der Pariser Oper. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.
Eintritt 4 Euro an der Abendkasse.

Viele Künstlerinnen, die an der vielfältigen und lebendigen avantgardistischen Tanzszene der 1920er und 1930er Jahre in Mitteleuropa teilgenommen haben, sind im Exil in Vergessenheit geraten. Die Ausdruckstänzerin Jula Isenburger, geborene Elenbogen (1908–2000), Frau und Muse des bildenden Künstlers Eric Isenburger (1902–1994), tanzte zunächst in Österreich und dann im Exil in Frankreich, wohin das Ehepaar aufgrund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten emigrieren musste. An diese Erfolge konnte sie nach der Auswanderung in die USA nicht mehr anknüpfen. Der Vortrag wird ein Versuch sein, die künstlerischen Netzwerke und die Spuren ihres Werdegangs im Rahmen des Exodus der deutschsprachigen Tanzszene wieder zu kontextualisieren.

Laure Guilbert studierte Geschichte und Literatur in Lille, Paris und Florenz. Ihre im Jahr 2000 veröffentlichte Promotion »Danser avec le IIIe Reich: les danseurs modernes sous le nazisme« wurde auf Anhieb zu dem Standardwerk über Ausdruckstanz zur Zeit des Nationalsozialismus. Zwischen 2015 und 2017 forschte sie als »BRAIN - Marie Curie« Gastwissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und dem Centre Marc Bloch in Berlin über das Exil der deutschsprachigen künstlerischen Tanzszene 1933–1945. Laure Guilbert arbeitet seit dem Jahr 2002 als Ballettdramaturgin an der Pariser Oper. 

Mussecco = Museum und Prosecco

Samstag 3. Februar, 14:00 – 16:00 Uhr

Dr. Astrid Jacobs von der Agentur KULTUR-ERLEBNIS.

15,00 EUR pro Person (inkl. Prosecco, Saft, Snacks, Eintritt und Führung).
Buchung für Privatgruppen unter info@kultur-erlebnis.de; 0176/51223163

Für die Veranstaltung am 03.02.2018 um 14 Uhr ist nur noch eine Anmeldung über eine Nachrückerliste möglich.

Vortrag »Die konkrete Erfahrung des Exils – Flucht über Frankreich in die USA am Beispiel Eric und Jula Isenburgers«

Donnerstag 18. Januar, 19:00 – 20:30 Uhr

Dr. Sylvia Asmus, Deutsche Nationalbibliothek, Leiterin Deutsches Exilarchiv 1933–1945.
Eintritt 4 Euro an der Abendkasse.

Etwa 500.000 Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 aus dem Machtbereich der nationalsozialistischen Diktatur ins Exil gezwungen. Die konkreten Anlässe und Zeitpunkte ihrer Flucht unterschieden sich, auch ihre Wege, Ziele und Erfahrungen im Exil.
Am Beispiel von Eric und Jula Isenburger soll eine konkrete Erfahrung der Flucht über Frankreich in die USA nachgezeichnet werden.

Sylvia Asmus, Dr. phil., Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Kunstpädagogik in Frankfurt a. M., Studium der Bibliothekswissenschaft in Berlin, 2010 Promotion. Seit 2011 Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 und des Ausstellungsbereichs der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a. M., Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft für Exilforschung e. V.

Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Stephan Jockel
 

Mussecco = Museum und Prosecco

13. Januar, 16:00 – 18:00 Uhr, 3. Februar, 16:00 – 18:00 Uhr, 14. April, 14:00 – 16:00 Uhr und 23. Juni, 14:00 – 16:00 Uhr

Mit Dr. Astrid Gräfin von Luxburg von der Agentur KULTUR-ERLEBNIS.

15,00 EUR pro Person (inkl. Prosecco, Saft, Snacks, Eintritt und Führung).
Buchung für Privatgruppen unter graefin.luxburg@gmx.de; 0176/51223163

Weihnachtsferienprogramm: Bühne frei für verrückte Verwandlungen

9. Januar – 11. Januar, 09:30 – 12:30 Uhr

In der Ausstellung entdecken wir Möglichkeiten, wie wir uns und unsere Welt verwandeln können: Mit Pinseln und Farben bauen wir auf den Spuren von Eric und Jula Isenburger eine ganz eigene Bühne und bevölkern sie mit unseren Masken und Geschichten. Am Ende entsteht eine kleine Vorführung, die ihr euren Eltern präsentieren könnt.

Für Kinder von 6 bis 10 Jahren.

40,00 EUR pro Kurs (inkl. Material)
Bitte Getränke und Frühstück mitbringen!
Anmeldung bis 20.12.2017.

Satourday-Familienführung: Experimentierfreude

Samstag 25. November 2017, 11:00 – 12:00 Uhr

Theaterkulissen und Ausdruckstanz: Die Familienführung durch die Ausstellung »Von Frankfurt nach New York – Eric und Jula Isenburger« beleuchtet das Schaffen des Malers Eric Isenburger und seiner Frau, einer Tänzerin.

Kostenfrei, ohne Anmeldung.

Öffentliche Führungen zur Ausstellung (Mittwochs)

1. November 2017, 6. Dezember 2017, 3. Januar und 7. Februar,
jeweils 17:30 – 18:30 Uhr

Kosten: 3 Euro (zzgl. zum Eintritt).

Satourday-Familienführung: Auf den Spuren eines Frankfurter Künstlers

Samstag 28. Oktober 2017, 11:00 – 12:00 Uhr

Die Familienführung durch die Ausstellung »Von Frankfurt nach New York – Eric und Jula Isenburger« zeichnet die internationale Lebens-, Flucht- und Exilgeschichte des in Frankfurt geborenen Künstlers Eric Isenburger (1902–1994) nach.

Kostenfrei, ohne Anmeldung.

Vortrag »Künstler zwischen Krieg und Krieg. Die klassische Moderne 1914 bis 1945«

Dienstag 24. Oktober 2017, 19:00 – 20:30 Uhr

Dr. Steffen Bruendel, Forschungsdirektor des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt.
Eintritt 4 Euro an der Abendkasse.

Die Zeit vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg gilt als Zweiter Dreißigjähriger Krieg, als Epoche der Gewalt. Künstler und Dichter – unter ihnen zahlreiche deutsche Juden – hatten sich 1914 freiwillig zum Waffendienst gemeldet. Im Krieg desillusioniert, verarbeiteten sie das Erlebte. Die ideologische Polarisierung überdauerte das Kriegsende. Die Darstellung des Krieges in der Kunst blieb umstritten – zu unheroisch erschien sie einer Mehrheit der Bevölkerung. So hatten die Nationalsozialisten es leicht, als sie nach 1933 Bücher und Kunstwerke verfemten und ihre Schöpfer verfolgten.

Steffen Bruendel, Historiker, Forschungsdirektor des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Forschungsschwerpunkte Kulturgeschichte, Erster Weltkrieg und europäische Nachkriegsordnung sowie Systemvergleich zwischen Nationalsozialismus und Franquismus. Unter anderem Autor des 2014 veröffentlichten Buches »Zeitenwende 1914. Künstler, Dichter und Denker im Ersten Weltkrieg«.

Schneekugelbilder aus blauer Farbe und Salz (Ausstellungsbesuch und Workshop)

22. Oktober 2017, 12. November 2017 und 28. Januar,
jeweils 15:00 – 16:30 Uhr

Wir folgen dem Leben von Eric und Jula Isenburger von Frankfurt über Wien, Berlin und Paris bis nach New York – am Ende entwerfen wir unseren ganz eigenen Ort als Schneekugelbild: Blaue Farbe für den Himmel und Salz für den Schnee …

Für Kinder von 5 bis 10 Jahren.

6,00 EUR (inkl. Material), ohne Anmeldung.

Vortrag »Netzwerke jüdischer Kunst und Kultur in Frankfurt, Wien und Berlin«

Donnerstag 19. Oktober 2017, 19:00 – 20:30 Uhr

Inka Bertz M. A., Jüdisches Museum Berlin, Leiterin Sammlungen – Kuratorin für Kunst.
Eintritt 4 Euro an der Abendkasse.

Seit der Zeit um 1900 entwickelten sich im Kontext jüdischer Institutionen und Zeitschriften eine Art Kanon von Künstlern, sowie ein Netzwerk von Publizisten, Sammlern und Auftraggebern. Die Verbindungen zur künstlerischen Moderne waren dabei stets eng. Berlin und Wien, aber auch Frankfurt und Breslau waren im deutschsprachigen Raum die Zentren jüdischen Kunstlebens. Bis zum gewaltsamen Ende dieser Entwicklung 1933 war dies eine von vielen Spielarten der europäischen Moderne. Künstler und Künstlerinnen jüdischer Herkunft hatten in unterschiedlicher Intensität daran teil. Der Vortrag rekonstruiert diese Netzwerke und fragt nach Eric Isenburgers Position in ihrem Spektrum.

Inka Bertz leitet die Sammlungen des Jüdischen Museums Berlin. Als Kuratorin ist sie für die Kunstsammlung verantwortlich. Sie war an der Konzeption zahlreicher Ausstellungen beteiligt und arbeitet derzeit als Kuratorin im Projekt »Neue Dauerausstellung«. 
Seit Ende der 1980er Jahre publiziert sie zu Themen der jüdischen Kulturgeschichte sowie zu den Sammlungsbeständen des Jüdischen Museums. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die jüdische Bildkultur und die Netzwerke jüdischer Kunst im Kontext der Moderne, sowie die Geschichte des Umgangs mit jüdischem Kulturgut, insbesondere von Raub und Restitution seit 1933 und des Aufbaus jüdischer Museen nach 1945.

Öffentliche Führungen zur Ausstellung (Sonntags)

Eröffnung der Ausstellung »Von Frankfurt nach New York – Eric und Jula Isenburger«

Sonntag 15. Oktober 2017, 11:00 – 13:00 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung »Von Frankfurt nach New York – Eric und Jula Isenburger«.

Die Eröffnung findet am Sonntag, den 15. Oktober 2017, um 11 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität (Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main) statt.

Begrüßung
Prof. Dr. Werner Müller-Esterl, Museumsbeauftragter der Goethe-Universität

Dank
Dr. Manfred Großkinsky, Leiter Museum Giersch der Goethe-Universität

Einführung
Susanne Wartenberg M.. A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kuratorin Museum Giersch der Goethe-Universität

Ein Empfang mit Wein und Butterbrezeln schließt sich an die Vernissage an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Zu- oder Absagen bitte bis spätestens 11.10.2017 per E-Mail an info@museum-giersch.de

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.
 

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG ANSEHEN

Vermietung

Ihr Event im MUSEUM GIERSCH

Die Erdgeschossräume des MUSEUM GIERSCH können für private wie offizielle Anlässe gemietet werden. Die Größe und Ausstattung der sorgfältig restaurierten Erdgeschoßräume eignen sich für geschäftliche und private Veranstaltungen. Vorträge, Lesungen, Konferenzen, Fortbildungen und Präsentationen lassen sich ebenso durchführen wie festliche Diners und Empfänge zu verschiedenen Anlässen.

Die Nutzung des Serviceraums mit kleiner Küchenzeile und die Nutzung der großen Catering-Küche mit professionellem Equipment im Untergeschoß sind bei der Anmietung im Preis inbegriffen. Die Vermietung umfasst folgende Räume: Den Vortragssaal, das Herrenzimmer, den Kaminsaal, das Foyer und das Erkerzimmer.

Technische Daten

  • Stehempfang maximal 120 Personen
  • Gesetztes Essen maximal 88 Personen
  • Rednerpult
  • Leinwand
  • Beamer
  • Kabellose Mikrophone
  • Telefon- und Internetanschluss
  • Garderobe
  • Rauchfreie Räume
  • Gartennutzung nach Absprache
Preise und weitere Informationen auf Anfrage:
MUSEUM GIERSCH
der GOETHE-UNIVERSITÄT
Schaumainkai 83
D-60596 Frankfurt am Main
Telefon 0 69 / 13 82 101 – 0
Telefax 0 69 / 13 82 101 – 11
E-Mail info@museum-giersch.de

MUSEUMSTEAM

Direktor und Kurator

Dr. Manfred Großkinsky

Telefon 0 69 / 1382101-18

Stellv. Direktorin und Kuratorin

Dr. Birgit Sander

Telefon 0 69 / 1382101-19

Direktionsassistenz und Vermietung

Carina Matschke M. A.

Telefon 0 69 / 1382101-28

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin

Susanne Wartenberg M. A.

Telefon 0 69 / 1382101-25

Presse und Marketing

Dipl. Kffr. Christine Karmann

Telefon 0 69 / 1382101-21
E-Mail presse@museum-giersch.de

Postadresse:

Museum Giersch der Goethe-Universität
Schaumainkai 91
60596 Frankfurt am Main

Telefon 0 69 / 1382101-0
Telefax 0 69 / 1382101-11
E-Mail info@museum-giersch.de
Bürozeiten Mo-Do 9 bis 18 Uhr
Fr 8-16 Uhr

JOBS

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Presse

Herzlich willkommen im Pressebereich des MUSEUM GIERSCH
der GOETHE-UNIVERSITÄT!

 

Die Nutzung unseres Presse-Service ist kostenfrei und offen zugänglich.

Hier können Sie Logos sowie Texte, Bilder und dazugehörige Bildlegenden zur aktuellen Ausstellung herunterladen:



10 Jahre Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung

Jubiläumsspende für Kinder- und Vermittlungsprogramm des Museum Giersch der Goethe-Universität. Einen Scheck über 13.200 Euro für das Kinder- und Vermittlungsprogramm des Museum Giersch der Goethe-Universität 2017/2018 überreichte Barbara Schultz, Gründerin und Vorstand der Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung am 17.10.2017 an den Leiter des Museum Giersch der Goethe-Universität Dr. Manfred Großkinsky.

↓ Pressemitteilung »10 Jahre Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung«
↓ Pressebild »Scheckübergabe Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung«


Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth

Die Fotografin Inge Werth, 1931 in Stettin geboren, hielt mit ihrer Kamera eine bewegte Zeit gesellschaftlicher Umbrüche fest. Sie arbeitete für Medien wie die »Frankfurter Rundschau«, »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, »Die Zeit« oder »Pardon« und erfasste die Rebellion der 1968er Generation gegen die bestehenden Verhältnisse. Prominente Großereignisse im öffentlichen Raum hielt sie ebenso fest wie Aktivitäten auf Nebenschauplätzen.

Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, 9. August 2018, um 11 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität statt.

↓ Pressemitteilung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«
↓ Bildlegende »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth«


Kostenfreie Veröffentlichung nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung:

 

Christine Karmann

Presse und Marketing
Museum Giersch der Goethe-Universität
Schaumainkai 91
60596 Frankfurt am Main

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E-Mail presse@museum-giersch.de

 

»Es bleibt einem nur das, was man verschenkt«

Mit ihrem Engagement knüpfen der Frankfurter Unternehmer, Senator E.h. Prof. Carlo Giersch und seine Frau Senatorin E.h. Karin Giersch an die stolze bürgerliche Stiftertradition ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main und der Region an.

Der Einsatz des Ehepaares für das öffentliche Gemeinwohl umfasst die Gebiete Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie die Förderung medizinischer Projekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Aus privaten Mitteln unterstützt das Ehepaar seit vielen Jahren zahlreiche Institutionen mit Spenden und Zuwendungen.